1980 - 1990 |
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| 1980 | Der Beginn: Im Sommer des Jahres 1980 trafen sich Ralph Biewer, Friedel Brand, Holger Brand und Stefan Grohe immer häufiger im Gasthaus "Zum Vadder" in Heimersheim, um ihrem gemeinsamen Hobby, dem Schachspiel, nachzugehen. Im September 1980 kamen auf Anregung der oben genannten Spieler Hans Horn und Karl-Ernst Lied hinzu. Kurze Zeit später gesellte sich unser erster Jugendspieler Jens Wilhelm zu dem damals sogenannten "Club der Geräuschlosen". |
| 1981 | Im Laufe dieses Jahres wurden bereits vereinsinterne Pokal- und Vereinsmeisterschaften durchgeführt. Erster Vereinsmeister wurde Hans Horn, der sich in souveräner Weise durchsetzte. Mit dem ebenfalls 1980 gegründeten Schachverein SV Alzey wurden zahlreiche Freundschaftsspiele ausgetragen. Bei den Schachfreunden aus Alzey spielten Holger Brand und Stefan Grohe in den Mannschaften mit. |
| 1982 | Dem Verein trat Alexander Dawidowski bei. Da die Anzahl der Schachfreunde dadurch auf 8 Personen angewachsen war, wurde im Mai der Gedanke ins Auge gefasst, eine Mannschaft zu den Meisterschaftsspielen des Rheinhessischen Schachbundes anzumelden. Im Juli wurde dann im Beisein des damaligen 1. Vorsitzenden des Rheinhessischen Schachbundes, Herrn Hubert Teupe, der Verein, unter dem Namen "Schachfreunde Heimersheim", offiziell Mitglied des Rheinhessischen Schachbundes.
Vor allem wurde nun ein ruhiger, ungestörter Spielraum erforderlich, den wir mit Unterstützung des Ortsvorstehers Herrn Friedel Knobloch auch schließlich fanden, im Versammlungsraum der alten Dorfschule in Heimersheim. Nun begann ein erfolgreiches Jahr für unseren Verein. Gleich in der ersten Saison wurden die Schachfreunde Meister der Kreisklasse Süd. Außerdem wurde der Titel der Blitzmeisterschaft der Kreisklasse errungen. Holger Brand wurde Rheinhessenmeister in der Kreisklasse, sowie Vizemeister der Blitzeinzelmeisterschaft, den dritten Platz belegte Alexander Dawidowski. Die Mannschaft wurde während der laufenden Runde durch Robert Heisinger und Hermann Klar verstärkt, der Club war nun schon auf 10 Mitglieder angewachsen. Aufgrund dieser Erfolge und durch Werbung einiger Schachfreunde wuchs die Mitgliederzahl auf 18 Personen an. Vereinsmeister wurde Robert Heisinger während die Pokalmeisterschaft Holger Brand erringen konnte. |
| 1983 | Der Erfolg setzte sich weiter fort, so gelang es die Saison 82/83 in der 2. Kreisklasse mit 18 : 0 Punkten abzuschließen. Das war der Meistertitel und bedeutete den Aufstieg in die Bezirksliga.
Im September begannen die Schachfreunde die neue Runde nunmehr mit zwei Mannschaften. Heimersheim I in der ersten Bezirksliga und Heimersheim II in der zweiten Kreisklasse B. Auch der Titel des Mannschaftsmeisters im Blitzschach, in der Kreisklasse - Süd, konnte verteidigt werden. Weiterhin belegten Holger Brand den 2. - sowie Alexander Dawidowski den 3. Platz bei den Rheinhessischen Meisterschaften in der Bezirksklasse. Den 3. Platz in der 2. Kreisklasse belegte unser leider mittlerweile verstorbenes Mitglied J. Grzeschik. Vizemeister bei den Rheinhessischen Blitzmeisterschaften wurde Holger Brand. Robert Heisinger gelang Vereinsintern der "Grandslam", er gewann sowohl die Vereinsmeisterschaft als auch den Titel des Pokalmeisters, sowie die erstmals ausgetragene Blitzmeisterschaft! In diesem Jahr wurde auch ein Schachwerbewochenende durchgeführt, wobei der noch beim SV Alzey spielende G. Müller den ersten Platz des Schnellturniers belegte. Die beste Platzierung der SFR Heimersheim erreichte Holger Brand. Bester Nichtvereinsspieler wurde Frank Leonhardt. |
| 1984 | Heimersheim I erreicht den 2. Platz der Verbandsmeisterschaft der Bezirksliga und steigt in die 2. Verbandsliga auf. Auch die Blitz - Mannschaftsmeisterschaft der Bezirksliga kann die Mannschaft für sich entscheiden. Heimersheim II erringt in der 1. Kreisklasse ebenfalls den Titel des Blitz - Mannschaftsmeisters. Alexander Dawidowski belegt bei den Rheinhessischen Einzelmeisterschaften den 1. Platz in der Verbandsliga und wurde Vizemeister bei den Blitz - Einzelmeisterschaften. |
| 1985 | Die Saison 84/85 wird durch den zweiten Platz in der 2. Verbandsliga abgeschlossen. Trotzdem schafft Heimersheim I den Aufstieg in die 1. Verbandsliga durch ein Relegationsspiel gegen Budenheim I. Fast schon traditionell holten die Schachfreunde den Mannschaftsblitztitel, diesmal in der Verbandsliga. |
| 1986 | Erstmals startet Heimersheim mit drei Mannschaften in die neue Saison 85/86. Heimersheim II in der 1. Kreisliga und Heimersheim III in der Kreisklasse A. Die Mitgliederzahl erreicht mit 32 Aktiven und Inaktiven im Juni 85 ihren Höchststand, nimmt aber leider im Laufe des Jahres 1986 bis auf nur noch 24 Mitglieder ab.
Der Verein befindet sich, wenn auch nur zeitweise, in einer Krise in Bezug auf Engagement und Motivation. Trotzdem werden im Verein alle Meisterschaften ausgespielt. Stefan Grohe wird Vereinsmeister, Alexander Dawidowski Pokalmeister und Robert Heisinger wird wieder Blitzschachmeister. Sportlich entwickeln sich die Dinge sehr erfolgreich. Zwar erreicht Heimersheim I in der 1. Verbandsliga nur den 4. Platz, die zweite Mannschaft belegte jedoch in der Kreisliga den 2. Platz und steigt nach dem Gewinn des Relegationsspieles gegen Pfeddersheim in die 2. Bezirksliga auf. Noch erfolgreicher ist Heimersheim III in ihrer ersten Saison, Meister der Kreisklasse A und dadurch direkter Aufstieg in die 2. Kreisklasse. Andreas Brod wird Rheinhessischer Blitzeinzelmeister der Kreisliga. |
| 1987 | Der Abwärtstrend der Mitgliederzahl wird gestoppt. Durch die Beitritte von Andreas Mai, Jörg Dobmeier, Sascha Bungert und Michael Stork wächst die Mitgliederzahl auf 29 an. Die runde Zahl von 30 wird durch Gustav Müller erreicht, der vom SV Alzey zu Heimersheim wechselte. Er ist mit seinen "jungen" z0 Jahren ältestes Mitglied. Im Juni richten die Schachfreunde in Zusammenarbeit mit dem SV Alzey das 2. Manfred Schöfer Gedächtnis-Turnier aus. Die Beteiligung ist höher als erwartet. 28 Teilnehmer tragen sich in die Anmeldeliste ein. Darunter der Oberligaspieler Guido Neuberger (Schott Mainz). Es wurden Schnellpartien mit je 15 Minuten Bedenkzeit gespielt. Ausgewertet wurde nach 2 Gruppen (unter und über Ingo 130). Nach 7 Runden Schweizer System stand das Endergebnis fest. In der Gruppe A gewann Guido Neuberger knapp vor Jens Beutel (SV Mombach).
Die B-Gruppe jedoch entschied souverän Robert Heisinger für sich, vor Alexander Dawidowski. Ein schöner Heimersheimer Doppelschlag. Rheinhessenmeister der Senioren wurde Gustav Müller. Vereinsintern gewinnt Alexander Dawidowski sowohl die Vereinsmeisterschaft als auch die Pokalmeisterschaft. Holger Brand konnte einen "Grandslam" für Alexander Dawidowski dadurch unterbinden, indem er die Blitzmeisterschaft für sich entschied. Eine Bereicherung des Spielbetriebs wird durch den Bau eines Freiluftbrettes im Hof der alten Heimersheimer Schule erreicht. |
| 1988 | Die Mitgliederzahl erreicht im Dezember des Jahres mit 32 Mitgliedern einen vorläufigen Höhepunkt. Die Vereinstitel werden in diesem Jahr gleichmäßig verteilt. Ralph Biewer gewann erstmals den Titel des Vereinsmeisters, Gustav Müller wird Pokalmeister und Alexander Dawidowski wird Blitzmeister.
Im Haus St. Gallus in Weinheim richten die Schachfreunde die Rheinhessischen Einzelmeisterschaften aus. Hier wurde Gustav Müller erneut Rheinhessenmeister der Senioren mit 6 Punkten aus 6 Spielen! Sportlich gesehen bleibt alles beim alten, alle drei Mannschaften halten die Spielklassen. Holger Brand gelang es, bei den WBK - Meisterschaften der Bundeswehr Reservisten, durch einen Sieg über Ralf Offberger (Kassel) in die Endausscheidung auf nationaler Ebene vorzudringen. |
| 1989 | Den höchsten Stand der Mitglieder erreicht der "Club der Geräuschlosen" im Dezember, insgesamt 36 Schachspieler und Freunde des Vereins sorgen dafür. Gleichzeitig gelingt den "Haameschemer Schachbääre" in der Saison 88/89 der bisher größte sportliche Erfolg. Heimersheim I belegte mit Mephisto Mainz den 1. Platz in der ersten Verbandsliga. Den direkten Aufstieg verpassten die SFR Heimersheim knapp nach der Niederlage gegen Mephisto Mainz. Angesagt war nun ein Relegationsspiel gegen Schachfreunde Mainz um den Aufstieg in die zweite Rheinhessenliga. Und das kleine Wunder geschah, die Schachfreunde aus Mainz wurden verdient mit 5 : 3 Brettpunkten besiegt. Das große Ziel -die Rheinhessenliga- war erreicht.
Aber auch "national" geht der Verein in diesem Jahr an die Öffentlichkeit. Zwei Tage lang feierten die Schachfreunde Heimersheim die neue Schachpartnerschaft mit den eingeladenen Gästen aus Linmburg/Lahn. Der Schachverein kam zum ersten Besuch in seine neue Partnergemeinde Heimersheim. Neben Sektempfang, Weinlehrpfad und Weinprobe wurde der erste Abend mit einem rauschenden Fest mit großem kalten Büffet abgeschlossen. Ein Schachvergleichskamp an zehn Brettern zwischen Heimersheim, verstärkt mit Spielern des Alzeyer Schachvereins, und Limburg standen am darauffolgenden Sonntag an. Nach hartem Kampf mussten sich die Gäste überraschend hoch mit 6,5 zu 3,5 Punkten den Heimersheimern beugen. Die schachlich nicht Interessierten unternahmen währenddessen einen Rundgang durch Alzey. Bei beiden Vereinen blieb das Bewusstsein zurück, sowohl einen guten Schachpartner als auch neue Bekannte und Freunde gefunden zu haben. Ein Heimersheimer Gegenbesuch ist für das Jahr 1990 geplant. Vereinsintern wurde Stefan Grohe Vereinsmeister, Pokalsieger wurde Alexander Dawidowski und den Titel des Vereinsblitzmeisters holte Andreas Brod. |
| 1990 | Das Jahr des 10-jährigen Vereinsbestehens.
Auch in diesem Jahr bleibt der sportliche Erfolg nicht aus. Heimersheim II schaffte endlich nach vielen vergeblichen Versuchen in der Saison 89/90 den Aufstieg in die 1. Bezirksliga und auch die 3. Manschaft aus Heimersheim wollte nicht zurückstehen und stieg in die 1. Kreisklasse auf. Bei den Rheinhessischen Einzelmeisterschaften belegte Michael Stork den 1. Platz. Vizemeister der Senioren wurde Gustav Müller. Etwas enttäuschend gestaltete sich das Abschneiden der 1. Mannschaft. Nach einer starken Saison mit sehr schwachem Abschluss erreichte man nur den 3. Platz, der jedoch zu einem Relegationsspiel gegen Schott berechtigte. Die Begegnung wurde knapp, erst den normalen Partien folgenden Schnellpartien, für Schott Mainz entschieden.
Doch das sich anschließende harmonische Grillfest, welches von Heimersheim und den Mainzern gemeinsam gefeiert wurde, brachte einen doch noch versöhnlichen Abschluss dieser Saison der verpassten Chancen und der schwachen Nerven. Zweifellos den Höhepunkt dieses Jahres bildete das hochdotierte Jubiläumsturnier der SFR Heimersheim am 2. September, dem ein bunter Abend mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm am 1. September vorausging. In die neue Saison starten die "Schachbären" wieder mit 3 Mannschaften jeweils in der 2. Rheinhessenliga, 1. Bezirksliga und der 1. Kreisklasse. Dem Club gehören 38 Aktive und Inaktive Mitglieder an. |