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Da wir als bodenständige Provinzler für unser Turnier Kontinuität anstreben, kann sich hier bereits jeder mit den möglichen Sonderfällen vertraut machen, mit denen wir uns bis jetzt beschäftigen mussten. Im Zweifelsfall entscheiden wir stets im Geiste des Turniers, das möglichst vielen Menschen einen schönen Tag rund um das königliche Spiel bieten soll. Dabei stehen der Spaß am Spiel und der Kontakt zum Mitmenschen im Vordergrund und nicht der Kampf um Preisgeld!

  • DWZ-Begrenzung:
    Maßgeblich ist die aktuelle DWZ laut DSB-Liste am Turniertag. Und für diese ist das Maximum eben 2200! Die ELO interessiert grundsätzlich nicht - hat ein Spieler jedoch lediglich eine ELO und keine DWZ, ziehen wir natürlich die ELO zur Beurteilung heran. Eine offizielle ELO-Obergrenze existiert für diesen Fall nicht, jenseits von 2300 ist eine Zulassung jedoch unwahrscheinlich.

    Zwei Ausnahmen von der 2200er-Regel sind denkbar:
    1. Der Titelverteidiger ist knapp über 2200. In diesem Fall prüft die Turnierleitung individuell. Ist der Spieler z.B. ein Jugendlicher, der sich (normalerweise) kontinuierlich verbessert, wird es wohl keine Ausnahme geben. Handelt es sich hingegen um jemanden, der seit Jahren um die 2200 pendelt und gibt es keinen Grund zur Annahme, dass er sich nachhaltig verbessert hat, wird der Spieler zugelassen. Allerdings kann niemand zwei Mal in Folge von der Ausnahmeregelung profitieren.
    2. Bei Anmeldung ist die DWZ unter 2200, am Turniertag aber knapp drüber. Auch hier prüft und entscheidet die Turnierleitung von Fall zu Fall.

  • DWZ-Fehler:
    Jemand bemerkt im Laufe des Turniers, dass die DWZ eines Teilnehmers falsch ist. Auch die Turnierleitung besteht aus Menschen und kann sich irren. Eine falsche DWZ wird auf Wunsch korrigiert und der betreffende Spieler wird hinsichtlich der Preisvergabe mit der tatsächlichen DWZ berücksichtigt. Es ist dagegen nicht möglich, bereits gespielte Runden neu auszulosen und zu wiederholen!

  • Spieler ohne DWZ:
    Eine DWZ ist zur Teilnahme am Turnier ausdrücklich nicht nötig! Hat ein Spieler ohne DWZ eine ELO, wird diese zur fairen Eingliederung herangezogen und in DWZ umgerechnet, beispielsweise bei ausländischen Teilnehmern. Spieler ohne DWZ sind grundsätzlich von den Ratingpreisen ausgeschlossen, es sei denn, ihre ELO ist niedriger als der Grenzwert der Ratinggruppe.

  • Vereinslose Spieler :
    ... können am Alexander-Dawidowski-Turnier ebenso teilnehmen wie alle anderen auch!

  • Sonderpreise:
    Die Sonderpreise werden gemäß Ausschreibung vergeben. Zwar darf jeder seine Meinung auch während des Turniers frei äußern, wir werden aber nicht im Laufe des Turniers aus einem Preis Bis DWZ 1900 einen Preis Bis DWZ 2000 machen oder den Jugend- in einen Seniorenpreis umwandeln! Jedenfalls nicht, solange jemand im Turnier ist, der den ursprünglichen Preis gewinnen kann.

  • Doppelbepreisung:
    Eine Doppelbepreisung gibt es beim Alexander-Dawidowski-Schnellschachturnier nicht! Gewinnt ein Spieler mehrere Wertungen, was vor allem bei Jugendlichen öfters mal vorkommt, gilt folgende Rangfolge:
    1. Platz 3 geht vor die Sonderpreise. (Platz 1&2 selbstverständlich auch)
    2. Bei den Sonderpreisen wird der Preis der ?hochwertigsten? gewonnenen Wertung vergeben. Die ?hochwertigste? Wertung ist jene, deren drei Erstplatzierten die meisten Punkte geholt haben.
    3. Bei Punktgleichheit wird die ?DWZ-hochwertigste? Wertung ermittelt und wie in 2. verfahren.
    Der Zweitplatzierte der freigewordenen Wertung rückt nach und erhält den Preis. Wenn nötig, wird die Rangfolge auch auf Nachrücker angewendet.

Im Zweifelsfall: Einfach den kurzen Dienstweg wählen und die Turnierleitung fragen!

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