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Und noch ein Pokal 🏆 Greta Marileen bei der U12-Meisterschaft

Die Sonne strahlt – und Greta ebenfalls

Dank ihres Sieges bei der U10w-Meisterschaft in Wittlich war Greta Marileen für die U12w-Meisterschaft in Pirmasens qualifiziert. Hier gab es eine sehr viel stärkere Konkurrenz als bei der U10-Meisterschaft. Neben der DWZ-stärksten U10-Spielerin aus Wittlich, die sich ebenfalls für die U12 qualifiziert hatte, gab es ein Mädchen mit ca. 1680 (!), die alle Spiele gewann und auch Greta gleich in der ersten Partie keine Chance ließ. Mancher wäre dann schon bedient. Doch einmal mehr bewies Greta ihre Qualität und erreichte 3,5 Punkte aus 7 Spielen. Damit errang sie den fünften Platz, der mit einem tollen Pokal belohnt wurde.

Endstand U12w nach 7 Runden

Rg. Name DWZ Verein/Ort Pkt. Wtg1 Wtg2
1 Tiuca, Emma 1657 SG Trier 1877 e.V. 7 23 23
2 Werner, Aleksandra 1016 SC Pirmasens 1912 5 25 14
3 Manukyan, Svetlana 1008 SC Pirmasens 1912 4,5 25 11,5
4 Koniushina, Eva 1105 SC Wittlich 1947 e.V. 4 25,5 10,5
5 Hoffmann, Greta Marileen 905 Sfr. Heimersheim 3,5 24,5 7,5
6 Weißhaar, Vera 904 SK Gau-Algesheim 3 26 6,5
7 Seitov, Adela 1083 SF 1958 Bitburg e.V. 3 24,5 6
8 Meier, Leya 0 Kreuznacher SV 1921 3 17,5 5
9 Braginets, Alisa 1003 SC ML Kastellaun 2,5 20,5 6,25
10 Kasperczyk, Sara 882 SC 1926 Bendorf e.V. 2,5 18 7,25
11 Mehrabi, Jania 868 SC Pirmasens 1912 2 20,5 5
12 Malan, Benita 826 SC ML Kastellaun 2 19 2,5

 

Die Siegerinnen (v.l.n.r.): Eva, Greta, Svetlana, Aleksandra, Emma und Vera

Greta Marileen machte weitere DWZ-Punkte gut (aktuell 952) und nähert sich langsam der magischen 1000er-Grenze.

Bereits zweimal hatte sie uns mit der Qualität ihrer Spiele überrascht und gezeigt, was in ihr steckt. Dabei war in Pirmasens noch nicht einmal das volle Potential ausgeschöpft. Im letzten Spiel hatte sie die Zweitplatzierte „auf der Schippe“, gab aber das Spiel in vorteilhafter Stellung auf Antrag der Gegnerin remis – und machte dabei einen so guten Zug, dass selbst der Trainer ihrer Gegnerin sie dafür lobte.

Die meisten 10-Jährigen würden in dieser Stellung reflexartig den angegriffenen Läufer wegziehen. Nicht so Greta. Sie sah, wie gut Sxd5 ist, und zog diesen. Der weiße Vorteil ist dann klar, während ein Läuferrückzug nach d3 oder e2 voll ausgeglichen hätte. Respekt!

An der Umsetzung einer vorteilhaften Stellung muss noch gearbeitet werden, aber da kann man Greta durchaus zutrauen, das zu schaffen.

Nächstes Ziel: die Deutsche Meisterschaft in Willingen (23.–31. Mai). Die Qualifikation ist geschafft, fehlt also nur noch der dortige Sieg. 😊 Zugegeben, da hängen die Früchte sehr hoch, aber man wird ja noch träumen dürfen.

Wir gratulieren Greta herzlich zu diesem schönen Erfolg und drücken für Willingen fest die Daumen.

Eure Schachbären Heimersheim 🐻♟️

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