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Heimersheim verschärft Remispolitik

Neue Regel für Mannschaftskämpfe:

Remis nur noch mit Freigabe durch den Mannschaftsführer 📝♟️

Die Schachfreunde Heimersheim reagieren auf die zunehmende Remisfreudigkeit im rheinhessischen Spielbetrieb und führen ab sofort eine klare interne Regel für Mannschaftskämpfe ein:

Ein Remis darf nur noch nach ausdrücklicher Freigabe durch den Mannschaftsführer angeboten oder angenommen werden.

Mit dieser Maßnahme wollen die Schachbären Heimersheim in Zukunft wieder entschlossener auftreten und im rheinhessischen Spielbetrieb stärker als das wahrgenommen werden, was sie sein wollen:
die Spitze der Nahrungskette. 🐻

Zu häufig, so war aus Vereinskreisen zu hören, seien zuletzt in spielbaren oder sogar leicht besseren Stellungen friedliche Punkteteilungen vereinbart worden. Damit soll nun Schluss sein. Künftig gilt: Wer remis machen möchte, hat zuvor die Zustimmung des Mannschaftsführers einzuholen – möglichst rechtzeitig, verständlich und ohne diesen bei der Partievorbereitung oder Variantenberechnung unnötig zu stören.

Sonderregel bei Nichtverfügbarkeit des Mannschaftsführers

Für den Fall, dass der Mannschaftsführer gerade nicht zur Verfügung steht – etwa weil er selbst spielt, sich in Zeitnot befindet oder mit zusammengekniffenen Augen eine hochkomplizierte Stellung auf Gewinn zu kneten versucht – gilt ab sofort folgende Ersatzregel:

Kein Remis anbieten. Kein Remis annehmen.

Diese Vorgabe soll Missverständnisse vermeiden und zugleich das kämpferische Profil der Heimersheimer Mannschaften schärfen. Ziel ist es, Partien künftig aggressiver, mutiger und mit größerem Durchschlagswillen zu Ende zu spielen.

Neue Heimersheimer Linie: mehr Biss, weniger Frieden

Der Vorstand erhofft sich von der Neuregelung eine klare Signalwirkung an die Konkurrenz. Die Schachbären Heimersheim wollen wieder für kompromissloses Angriffsschach, unerschütterlichen Kampfgeist und gesunde Remisskepsis stehen.

Insbesondere in unklaren Stellungen soll künftig nicht mehr vorschnell der halbe Punkt abgesichert werden. Stattdessen setzt der Verein auf Mut, Aktivität und die feste Überzeugung, dass jede Partie erst dann wirklich vorbei ist, wenn wirklich gar nichts mehr geht – oder der Mannschaftsführer etwas anderes sagt.

Auch für die Außendarstellung verspricht man sich positive Effekte. Heimersheim soll im rheinhessischen Spielbetrieb wieder als Mannschaft wahrgenommen werden, gegen die man nichts geschenkt bekommt:
aggressiv, durchschlagend und jederzeit bereit, noch einen Bauern mehr zu opfern, wenn es der Stellung dient.

Umsetzung bereits beschlossen

Wie verlautet, soll die neue Regel bereits bei den nächsten Mannschaftskämpfen angewendet werden. Über mögliche Erweiterungen wird ebenfalls nachgedacht. Im Gespräch sind unter anderem eine schriftliche Begründungspflicht für Remiswünsche, eine vereinsinterne Prüfung auf ausreichenden Kampfgeist sowie gelbe Karten für allzu friedfertige Punkteteilungen.

Ob sich die Maßnahme sportlich auszahlt, bleibt abzuwarten. Für ein klareres Selbstverständnis dürfte sie in jedem Fall sorgen.

Mit kämpferischen Grüßen
Eure Schachbären Heimersheim

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